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Das gilt
besonders bei der Feuerwehr, denn jedes Jahr verunglücken viele
Feuerwehrmänner im Einsatz aufgrund fehlender Kondition. Gerade während
des Atemschutzeinsatzes wird vom Körper Höchstleistung bei enormen Streß
abverlangt. Deshalb untersuchte die Landesfeuerwehrschule Bruchsal
zusammen mit der Universitätsklinik Mannheim in einer Studie die
Belastungsintensität eines Atemschutzgeräteträgers während der
Branbekämpfung im Innenangriff. Was dabei herauskam war mehr als nur
alarmierend:
– Der
Atemschutzeinsatz führt zu extremen
Belastungen des Herz-/Kreislaufsystems;
die Auswirkungen auf die Blutwerte
sind im Normalbereich und geben
keinen Anlass zur Besorgnis!
– Die Herz-/Kreislaufbelastung der
Atemschutzgeräteträger liegt über den
allgemein zulässigen Werten und in
einem Bereich, wie er nur von trainierten
Feuerwehrangehörigen erbracht
werden kann. Ein gesundheitliches
Risiko ist vorhanden!
– Die extreme Herz-/Kreislaufbelastung
wird von den Atemschutzgeräteträgern
– obwohl objektiv vorhanden – von diesen
als solche subjektiv nicht wahrgenommen!
Quelle:
STATT-Studie (2002)
Angesichts
dieser Ergebnisse entschloss sich der
Landesfeuerwehrverband
Baden-Württemberg und die
Unfallkasse Baden-Württemberg das Programm "Fit
for Fire Fighting" ins Leben zu rufen.
Im
Rahmen dieses Programms entschloss sich auch die Freiwillige Feuerwehr
Michelbach/Bilz etwas für die Fitness der Feuerwehrangehörigen
zu tun. Das Ergebniss ist eine Sportgruppe der Feuerwehr, die
sich wöchentlich zum gemeinsamen Sport trifft. |
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Dabei geht es
aber nicht nur um die Fitness allein, sondern auch hauptsächlich
um Spaß am Sport. So werden meist Ballsportarten wie Fußball,
Völkerball, etc. gespielt, die gleichzeitig auch noch den
Teamgeist und das Vertrauen zueinander fördern.
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